Wilde Pflanzen in unserer Ernährung

Was wir verloren haben – und wie wir es wieder in unseren Alltag holen können

FACTS

WAS? Online Vortrag

WANN? 09. Juni 2026, 19.00 bis ca. 20.00 Uhr

WO? Online via Zoom

FÜR WEN? Erwachsene

VORKENNTNISSE? Nicht nötig

ENERGIEAUSGLEICH? kostenlos (Pilotveranstaltung)

WORUM ES GEHT

Unsere Ernährung basiert heute weltweit im Wesentlichen auf nur wenigen Kulturpflanzen – vor allem auf Mais, Weizen und Reis.

Dieser Zustand ist historisch gesehen sehr jung. Über den größten Teil der Menschheitsgeschichte ist Ernährung deutlich vielfältiger und eng an die jeweils verfügbare Pflanzenwelt gebunden. Der Mensch ist evolutionär in einer Umgebung entstanden, in der eine große Bandbreite an Wildpflanzen zur Verfügung stand. Diese Grundlage prägt unseren Organismus bis heute. Mit der Entwicklung der Landwirtschaft begann jedoch eine schrittweise Verengung auf wenige Pflanzenarten. Gleichzeitig wurden diese über Jahrhunderte gezielt verändert – hin zu höherem Ertrag, besserer Lagerfähigkeit und milderem Geschmack. Dabei stammt ein Großteil unserer heutigen Gemüse- und Kulturpflanzen ursprünglich aus Wildformen, die in der Natur weiterhin existieren – direkt vor unserer Haustür.

Ein wesentlicher Aspekt dieser Entwicklung betrifft die Bitterstoffe

Kaum bekannt ist, dass der menschliche Körper über eine besonders hohe Anzahl an Bitterstoffrezeptoren verfügt – deutlich mehr als für die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und umami. Diese biologische Ausstattung ist ein Hinweis darauf, dass Bitterstoffe in der ursprünglichen menschlichen Ernährung eine deutlich größere Rolle gespielt haben als heute.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum diese Pflanzenstoffe im modernen Ernährungssystem kaum noch vorkommen – obwohl der menschliche Organismus weiterhin darauf reagiert.

Wildpflanzen als ursprüngliche Ernährungsbasis

Viele der heute als Wildkräuter bekannten Pflanzen waren über sehr lange Zeiträume hinweg Teil der natürlichen Ernährung des Menschen.

Sie wachsen:

  • regional
  • saisonal
  • kostenlos
  • und in großer Vielfalt direkt vor unserer Haustür

Gleichzeitig enthalten sie eine breite Palette an sekundären Pflanzenstoffen, die in modernen Zuchtformen häufig nur noch in geringerer Konzentration vorkommen.

 

FÜR WEN DIESER ABEND GEDACHT IST

Dieser Vortrag ist für dich, wenn du …

  • dich für Natur und Ernährung interessierst
  • neugierig auf Wildpflanzen bist
  • wieder mehr Verbindung zur natürlichen Vielfalt spüren möchtest
  • einfache und alltagstaugliche Impulse suchst

 

ÜBER MICH

Ich begleite Menschen dabei, sich wieder stärker mit der Natur und ihren natürlichen Rhythmen zu verbinden – über Wildpflanzen, Ernährung und einfache Wege zurück in eine ursprüngliche Form von Wissen.

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